DANKE!

Seit dem Februar gibt es wieder ein monatliches Treffen der Mitglieder des „Arbeitskreises zur Erforschung der Stadtgeschichte“. Zu den Mitgliedern aus dem Vorjahr stoßen neue geschichtsbewußte Marchtrenkerinnen und Marchtrenker dazu. Es ist eine gute Aufbruchstimmung spürbar.

Der Museumsverein ist frei von jeder Parteipolitik und ist daher jede, jeder willkommen.

Marchtrenk entwickelt sich zum Zentrum der Donauschwaben  

Führende Funktionäre der Donauschwaben aus ganz Österreich

 

Am 19. Februar trafen sich die führenden Funktionäre der Landsmannschaft der Donauschwaben aus verschiedenen Bundesländern. Es war dieses Treffen einerseits ein Zeichen der Wertschätzung für das unermüdliche Wirken von Ing. Anton Ellmer und Bürgermeister Paul Mahr für die seit Jahren, ja Jahrzehnten offenen Fragen der Heimatvertriebenen – und andrerseits mussten verschiedene Entscheidungen getroffen werden.

Sehr positiv – auch für Marchtrenk – ist die Entscheidung einen Archivar für die verschiedenen donauschwäbischen Archive einzustellen. Durch die überaus großzügige Schenkung von Professor Wildmann (Autor mehrerer Bücher zur Geschichte der Donauschwaben) erhält auch die Stadtgemeinde Marchtrenk ein Archiv. Dieses wird sicher späteren Generationen zur Forschung offenstehen.

Besprochen wurde auch ein Gegenbesuch im Herbst in der serbischen Region Vojvodina. Kontakte zu hochrangigen Repräsentanten aus Serbien wurden anlässlich der Ausstellung „Woiwodschaft Serbien und Temser Banat“ im Herbst des Vorjahres in Marchtrenk geknüpft. Vielleicht ergibt sich eine Städtepartnerschaft  oder es entstehen kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen.

 

Ein Marchtrenker Original: Die Auprinzessin

Woher sie kamen, wusste eigentlich niemand genau. Sie, das waren drei Personen, die als Familie zusammenlebten. Die „Auprinzessin“ hieß eigentlich Erna Hengster, wurde laut Auskunft am Gemeindeamt Marchtrenk am 24. 04. 1903 geboren und war staatenlos, dann ihr Lebensgefährte, er hieß Johann Frank und ihr Ziehsohn mit dem Namen Josef Valenta. Die „Auprinzessin“ erzählte öfter, dass sie in ihrer Jugend in Triest als Polizeiköchin beschäftigt war. Continue reading Ein Marchtrenker Original: Die Auprinzessin