Großzügige Spenden für das Marchtrenk Museum

Alfred Brunschütz
Alfred Brunschütz

Frau Helga Brunschütz hat uns aus dem Nachlass ihres Gatten wertvolle Unterlagen zur Geschichte Marchtrenks übergeben. Alfred Brunschütz war ein eifriger Sammler (u.a. 80.000 Fahrkarten aus dem 18. Und 19. Jahrhundert, Uniformen der FF, 300 Radios, usw.). Er war aber auch ein „Tausendsassa“ der stets für andere da war. So half er intensiv bei der 700-Jahr-Ausstellung des Museumsvereins mit, gestaltete eine Ausstellung zum 150-jährigen Jubiläum der Gendarmerie, malte zahlreiche Schützenscheiben, schrieb eine Geschichte der FF Marchtrenk, gestaltete zwei goldene Schlüssel anlässlich der Markt- und Stadterhebung, und vieles mehr. Wir erhielten zahlreiche alte Ansichtskarten, Unterlagen zum k.u.k. Kriegsgefangenenlager und zur Pferdeeisenbahn, weitere Dokumente und Vereinschroniken.

Herr Josef Jakober brachte uns zahlreiche Bücher, die sich hauptsächlich mit der Herkunft der Donauschwaben befassen. Er hat sich besonders mit der Geschichte seiner Heimatgemeinde beschäftigt.

Beiden ein großes Dankeschön!

DANKE!

Seit dem Februar gibt es wieder ein monatliches Treffen der Mitglieder des “Arbeitskreises zur Erforschung der Stadtgeschichte”. Zu den Mitgliedern aus dem Vorjahr stoßen neue geschichtsbewußte Marchtrenkerinnen und Marchtrenker dazu. Es ist eine gute Aufbruchstimmung spürbar.

Der Museumsverein ist frei von jeder Parteipolitik und ist daher jede, jeder willkommen.

Ein Marchtrenker Original: Die Auprinzessin

Woher sie kamen, wusste eigentlich niemand genau. Sie, das waren drei Personen, die als Familie zusammenlebten. Die „Auprinzessin“ hieß eigentlich Erna Hengster, wurde laut Auskunft am Gemeindeamt Marchtrenk am 24. 04. 1903 geboren und war staatenlos, dann ihr Lebensgefährte, er hieß Johann Frank und ihr Ziehsohn mit dem Namen Josef Valenta. Die „Auprinzessin“ erzählte öfter, dass sie in ihrer Jugend in Triest als Polizeiköchin beschäftigt war. Ein Marchtrenker Original: Die Auprinzessin weiterlesen